Menü
StartseiteMasterIT-Sicherheit und ForensikAngewandte Biometrische Systeme

Angewandte Biometrische Systeme

Inhalt:

  • Einführung in biometrische Verfahren und Systeme (Grundbegriffe: Verifikation, Identifikation, FRR, FAR, EER)
  • Detaillierte Vermittlung der drei derzeit am stärksten verbreiteten Verfahren: Fingerabdruckerkennung, Gesichtserkennung und Iriserkennung
  • Multi-Biometrie: Ansätze zur Fusionierung der Matching-Scores unterschiedlicher Biometrien
  • Risikobehandlung und Grundprinzipien des Datenschutzes beim Umgang mit Biometriedaten
  • Grundprinzipien der Fälschungserkennung
  • Templateschutz und erneuerbare Biometrietemplates (Grundprinzipien der Templatetransformation und biometrischer Kryptosysteme) Biometrische Standards und Standarddatenformate (BioAPI 2.0, CBEFF, ISO 19794, NIST)
  • Wichtige ausgewählte biometrische Anwendungen (eBorder – elektronische biometrische Grenzsysteme, mobile biometrische Personenverifikation, biometrische Wählerregistrierung)
  • Aktuelle Trends: biometrische Verifikation „On the Move“ Finger- o. Iriserkennung aus der Bewegung heraus

Qualifikationsziel:

Wissen und Verstehen:
Die Studierenden besitzen nach erfolgreichem Abschluss des Moduls fundiertes Wissen über wichtige biometrische Basisprozesse (Enrolment, Merkmalsextraktion, Matching) und verstehen die standardisierte Referenzarchitektur biometrischer Systeme. Sie kennen die wichtigsten biometrischen Verfahren, wie Fingerabdruck-, Gesichts- und Iriserkennung und beherrschen wichtige Größen zur Bewertung von Performance und Sicherheit von Biometriesystemen. Dieses Wissen, das signifikant über die Bachelorebene hinausgeht, versetzt sie in die Lage, Grenzen und Schwachstellen aktueller Systeme zu erkennen und wissenschaftlich fundierte Entscheidungen über die Eignung oder Nichteignung biometrischer Systeme zu treffen.

Einsatz, Anwendung und Erzeugung weiterführenden Wissens:
Die Modulteilnehmer können Ihr Wissen und ihre Lösungskompetenzen in einer Vielzahl unerwarteter Situationen anwenden. Ausdruck dessen ist z.B. die Fähigkeit, die Erkennungsgenauigkeit, Sicherheit und Flexibilität biometrischer Lösungen durch Kombination verschiedener Biometrien auf unterschiedlichen Ebenen mittels verschiedener Fusionierungsstrategien zu verbessern.

Kooperation und Kommunikation:
Die Studierenden gewährleisten durch konstruktives, konzeptionelles Handeln die Durchführung von situationsadäquaten Lösungsprozessen.

Wissenschaftliche Selbstverständnis/ Professionalität:
Die Studierenden entwickeln wissenschaftliche Professionalität, die sie in die Lage versetzt, ihre im Modul erworbenen Kenntnisse über das kritische Thema Sicherheit biometrischer Systeme kontinuierlich zu aktualisieren. Inhaltlicher Fokus liegt hier besonders auf den sich aktuell rasant entwickelnden Ansätzen zur Erkennung von Präsentationsattacken und sogenannten Privacy Enhancement Techniken, wie erneuerbaren Biometriemplates.

Fachverantwortlicher

Prof. Dr.-Ing. Matthias Kreuseler
+49 3841 753 - 7319

Mehr erfahren

über Fernstudium Master IT-Sicherheit und Forensik

Infomaterial erhalten

Ihre Ansprechpartnerin

M.A. Betriebswirtschaft

Yvonne Lindgren

+49 3841 753 - 7928

WhatsApp