Insgesamt 3541 Bewertungen:
2255 von FernstudiumCheck.de
1286 von Fernstudium-Direkt.de
97% Weiterempfehlung

Fernstudium
Stadt- & Regionalentwicklung

Fernstudium Regionalentwicklung | WINGS-Fernstudium

Lokale Lebenskultur
stärken

Fernstudium Stadtplanung | WINGS-Fernstudium
Diana Brechlin

Diana Brechlin

Ihre Ansprechpartnerin

+49 3841 753 5165 Anfrage per E-Mail

Sozialwissenschaften und soziale Lebenskulturen (AK)

Inhalte

Die Menschen in unseren gegenwärtigen Gesellschaften verbringen und gestalten ihr Leben zum größten Teil in von ihnen selbst geschaffenen Umwelten.
Diese Umwelten sind sehr komplex – lebensnah und lebensfern und stehen im ständigen Austausch mit uns und anderen „Welten“, was sie für uns „nah“ und ebenso „fern“ macht.

Umwelten gestalten so mit und bilden unsere Lebenswelten.

In dem Aufbaukurs sollen unterschiedliche sozialwissenschaftliche Perspektiven sowie die Analyse der komplexen Zusammenhänge der Konstitutionen von Raum/Zeit und Gesellschaft unter Berücksichtigung neuer Erkenntnisse und Technologien aus makro- und mikrosoziologischen Disziplinen kennengelernt und bearbeitet werden.

Es geht dabei auch um das Kennenlernen von städtischen und ländlichen Entwicklungs- und Veränderungstendenzen sowie um das Verständnis von Stadt und Land als amorphe Größen, die ebenso von der Gesellschaft, als reziproker Prozess, die Gesellschaft als auch jeden Einzelnen bestimmen.

Es wird an Beispielen verschiedener Disziplinen dargelegt, inwieweit die Entwicklung von Städten und ländlichen Gemeinden sich mit sozialen und individuellen Prozessen verändern und das Ganze mit möglicher sozial bedingter, räumlicher Inklusion/Exklusion zusammenhängt und welche Planungszusammenhänge damit in Verbindung gebracht werden können.

Weiterhin ist von Interesse, wie sich unterschiedliche soziale Gruppen bei der Planung und Beplanung ihrer Städte und Gemeinden verhalten, welche alternativen Planungsansätze es gibt und inwieweit ihre Erfolgschancen von sozialen Kontexten bestimmt werden?

Die Bearbeitung der einzelnen Bereiche soll so angelegt sein, die jeweiligen konventionellen Vorstellungen von Planungen städtischer und ländlicher Veränderungen kritisch zu hinterfragen und sie insgesamt in einen sozialwissenschaftlichen bzw. geisteswissenschaftlichen Fokus zu stellen.

Vielleicht muss man ein so unabhängiger Geist wie der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung sein und sich einem Muster entziehen und eine Lebenswelt schaffen, die wirklich ganz dem eigenen Selbst entspricht, wie Jung es 1923 bei der Gestaltung seines „Wohnturms“ in Bollingen am Zürichsee umgesetzt hat.

Eine Wohn- und Lebensstätte nach den Urgefühlen des Menschseins!

 

Modulverantwortung

Titel
Prof. Dr. phil.
Name
Karlheinz Daberkow