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MBA Gesundheitsmanagement

MBA Gesundheitsmanagement | WINGS-Fernstudium

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Robert Friedrich

Robert Friedrich

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Prof. Dr. med. Björn Machner

Prof. Dr. Björn Machner, Chefarzt - Klinik für Neurologie & Chefarzt - Parkinson-Fachklinik | MBA Gesundheitsmanagement WINGS-Fernstudium

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Schön Klinik Neustadt

Warum haben Sie sich für Ihr Fernstudium bei WINGS entschieden?

Ganz am Anfang stand bei mir die Neugier für das Verständnis betriebswirtschaftlicher Prozesse im Krankenhaus. Ich wollte die betriebswirtschaftlichen Hintergründe, Abläufe und Regeln begreifen, die heutzutage Krankenhäuser wie auch das gesamte Gesundheitswesen betreffen. Der Zeitpunkt des Studienbeginns fiel bei mir zudem mit meinem Wunsch nach einer beruflichen Weiterentwicklung nach mehrjähriger Oberarzttätigkeit an einer Universitätsklinik hin zu einer leitenden Position im Krankenhaus zusammen. Für Chefarzt-Positionen wird eine betriebswirtschaftliche „Grundausbildung“ immer sinnvoller und teils auch in Bewerbungsverfahren gefordert. Für die WINGS als Fernstudienanbieter entschied ich mich, da ich das flexible Online-Konzept mit nur wenigen festen Präsenzterminen als sehr überzeugendes Modell empfand, um berufsbegleitend neben meinen klinischen und akademischen Aufgaben studieren zu können. Den endgültigen Ruck gab dann die sehr positive und motivierende Informationsveranstaltung zum Auftakt von Studiengangsleiter Prof. Bachner und Studiengangskoordinatorin Frau Satow. 

Was hat Ihnen besonders gut gefallen?

Sehr gut gefallen hat mir die Möglichkeit, sämtliche Veranstaltungen – seien es die voraufgezeichneten Vorlesungen oder auch die einzelnen Live-Tutorien – dann anzusehen und zu bearbeiten, wenn ich einen passenden Zeit-Slot in meinem Alltag hatte. Inhaltlich gefielen mir die Module „Financial Accounting“, „Projektmanagement“ und „Gesundheitsökonomie“ besonders gut, daneben aber auch die begleitende akademische Schulung bzw. der Refresh in den Master-Seminaren und Methodik-Tutorien zum wissenschaftlichen Arbeiten, sowie schließlich die Praxis-orientierten Fallstudien zum strategischen und operativen Management, die in Studierenden-Kleingruppen über verschiedene Bereiche des Gesundheitswesens hinweg einen guten interdisziplinären Austausch und Blick über den Tellerrand ermöglichten.     

Was konnten Sie aus dem Fernstudium für die Praxis/ den Job mitnehmen?

Hier könnte ich natürlich eine ganze Reihe von einzelnen Inhalten aufzählen, die ich in meiner heutigen Funktion im Krankenhaus sehr gut gebrauchen kann, seien es Grundlagen zum Controlling, Personalwesen, Medizinrecht oder die verschiedenen Management-Techniken und Strategien. Kurz gesagt ist es aber vor allem das Erlernen der „BWLer-Sprache“, der Terminologie und ihrer Hintergründe, die mir hilft, vor allem in der Kommunikation mit den nicht-medizinischen Kolleg:innen im Krankenhaus aus dem Controlling, Personalwesen und der Geschäftsführung nicht „lost in translation“ zu sein. 

Wie hat sich Ihr Leben durch das Fernstudium verändert?

Natürlich ist der Zeitaufwand nicht zu unterschätzen, den man für solch ein berufsbegleitendes Studium aufwenden muss. Neben einer akzeptablen Verlängerung meiner Arbeitstage unter der Woche bzw. abendlichen Lern-Slots, habe ich mir an den Wochenenden einfach „neue Zeiten“ geschaffen, indem ich mich zum Beispiel samstags früh um 7 Uhr an den Schreibtisch gesetzt habe und ab 11 Uhr wieder Zeit mit meiner (ohnehin spät aufstehenden) Familie verbringen konnte. Insgesamt konnte ich so die Zusatzbelastung für mich, aber auch meine Familie, Freunde und Mitarbeitenden möglichst gering und ausbalanciert halten und ich glaube, richtig leiden musste in dieser zweijährigen Phase keine:r. 

Wie geht’s jetzt beruflich für Sie weiter?

Nun, ungefähr zeitgleich mit dem Abschluss der letzten Module und Beginn des Schreibens meiner Master-Thesis erhielt ich das Angebot auf eine Chefarzt-Position für Neurologie in einem nahegelegenen Krankenhaus an der Ostsee zu wechseln, was ich auch tat, und in dem ich nun seit etwas über einem Jahr arbeite. Die Kompetenzen aus dem MBA-Studium kann ich dort in meinem Alltag sehr gut gebrauchen und täglich anwenden.

Ihr Fazit nach dem Studium?

Für mich hat sich das Studium trotz aller Herausforderungen am Ende absolut gelohnt, sowohl hinsichtlich des Erlernten und der besseren betriebswirtschaftlichen Kompetenz als auch des sicher positiven Einflusses auf den weiteren Karriereweg. 

Was würden Sie Studieninteressierten raten?

Ich persönlich halte das genaue Ausloten der eigenen Motivation für unerlässlich, bevor man solch ein berufsbegleitendes Studium aufnimmt. Geht es um das echte Interesse an den Inhalten, den Kompetenzerwerb und einen positiven Effekt für den weiteren Lebensweg, dann steckt man auch die Durststrecken gut weg und kann am Ende stolz auf den erreichten Studienabschluss sein. Das isolierte Streben nach den drei Buchstaben „MBA“ reicht hingegen sicher nicht.