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16. Juli 2015 - Zukunftspläne für Stadt und Land

WINGS

Aktuelles

16. Juli 2015

Zukunftspläne für Stadt und Land

 

Deutschlandweit kämpfen Kommunen und Städte mit den Folgen des demografischen Wandels. Studenten entwickeln Strategien für das Zusammenleben in den Städten und Dörfern der Zukunft.

Planung Regionalentwiclkung im FernstudiumVerlassene Häuser und leerstehende Industrieanlagen in der Provinz, Wohnungsnot und explodierende Mieten in den Metropolen: Nur noch drei von 20 Deutschen werden im Jahr 2050 im ländlichen Raum leben, während sich die übrigen 83 Prozent in unseren Städten drängen. Das geht aus den aktuellen World Population Prospects der Vereinten Nationen hervor. „Das Zusammenleben in Städten und Dörfern muss neu gedacht werden“, fordert Professorin Dipl.-Ing. Andrea Gaube, Studiengangsleiterin im "Master Integrative StadtLand-Entwicklung“. „Deshalb arbeiten wir an zukunftsfähigen Ideen für ein funktionierendes Gemeinwesen. Dabei stellen wir in den Mittelpunkt, was die Menschen brauchen – in Hinblick auf Versorgung, Mobilität, Bildung und Kultur sowie auf den sozialen Zusammenhalt.“

Strategien entwickeln
Wie man erfolgreich mit dem demografischen Wandel umgehen kann, dafür gibt es Beispiele im gesamten Bundesgebiet. Erfolgreiche Modelle ließen sich jedoch nicht ohne Weiteres auf andere Regionen übertragen, wie die Expertin betont. „Um attraktive Lebensräume zu schaffen, bedarf es eines vernetzten Vorgehens. Dabei hat jede Region ihre eigenen Stärken, die strategisch entwickelt werden können: eine gut funktionierende Wirtschaft, kulturelle Angebote, eine aktive Lebenskultur mit Vereinen und Verbänden, oder einfach eine tolle Natur“, so Gaube.

Erfahrungen teilen
Im Fernstudium „Master Integrative StadtLand-Enwicklung“ bei WINGS erarbeiten die Studierenden ebensolche strategischen Ansätze, etwa zur Wohnraumentwicklung oder einem ökologischem Flächenmanagement. Die berufstätigen Studierenden kommen aus allen Teilen der Bundesrepublik, aus der Schweiz und aus Österreich, ihre persönlichen Hintergründe sind teils sehr verschieden – ganz zum Vorteil der Studiengruppe: „Durch die unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen der Teilnehmer entsteht ein intensiver Austausch, der für alle sehr wertvoll ist“, erklärt Gaube. Mit dem international anerkannten Hochschulabschluss Master of Science (M.Sc.) können die Absolventen später ebenso promovieren wie in den höheren Dienst einsteigen. Der nächste Jahrgang startet bereits im kommenden Wintersemester 2015/16. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. August.