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BFD Förderung für SaZ

Bei der Versorgung der ausscheidenden Soldatinnen und Soldaten auf Zeit (SaZ) sind die Berufsförderung und die Dienstzeitversorgung die bedeutendsten Elemente und sollen die Eingliederung am Arbeitsmarkt sicherstellen. Mit dem am 21. Juli 2012 in Kraft tretenden Bundeswehrreformbegleitgesetz wurde das Berufsförderungs- und Dienstzeitversorgungsrecht entscheidend überarbeitet. Grundsätzlich lässt sich die Berufsförderung und Dienstzeitversorgung in die Bereiche der dienstzeitbegleitenden Förderung, der Förderung am Ende und nach der Dienstzeit und der Eingliederung in das spätere Berufsleben nach der Dienstzeit unterteilen. Die jeweilige Dauer und Höhe der Förderungsanspruches ist der unten stehenden Tabelle zu entnehmen. Für alle Fragen zur Berufsförderung ist der Berufsförderungsdienst (BFD) der richtige Ansprechpartner.
 

Förderungsansprüche während der Dienstzeit

 

Förderung während der Dienstzeit (§ 4 SVG)
Auch während der Dienstzeit bestehen bereits die Möglichkeiten Angebote der schulischen, allgemein- und fachberuflichen Bildungsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen. Da es hierbei um Ermessensförderung handelt besteht kein Rechtsanspruch. Es wird zwischen internen und externen dienstbegleitenden Maßnahmen unterschieden. Zu den internen Maßnahmen sind beispielsweise Kurse und Vorträge zu zählen, die der BFD in Kooperation mit Trägern der beruflichen Aus- und Weiterbildung anbietet. Diese Veranstaltungen finden meist im Rahmen von Blockveranstaltungen oder nach Dienstschluss statt. Unter externen Maßnahmen werden grundsätzlich all jene Veranstaltungen verstanden, die der BFD nicht im Rahmen der internen Maßnahmen anbietet.


Förderung am Ende und nach der Dienstzeit (§5 SVG)
Der Anspruch auf Förderung richtet sich nach folgenden Bestimmungen:

  • Anspruch auf Förderung bei Ablauf der Dienstzeit (§ 54 Abs. 1 SG)  und bei Beendigung des Dienstes aufgrund einer Dienstunfähigkeit (§ 55 Abs. 2 SG)

  • Je nach Länge der Dienstzeit ändert sich die Dauer der Förderung, die Förderungszeiten auf die Rechtsanspruch besteht sind der unten stehenden Tabelle zu entnehmen.

  • Bei der Förderung während der Dienstzeit erhalten die SaZ  weiter ihre Bezüge.

Herzstück der Förderung ist die berufliche Bildung. Hierzu sind fachberufliche Aus-, Fort- und Weiterbildungen zu zählen. Aber auch Umschulungen in öffentlichen und privaten Einrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen werden gefördert. Erst bei einer Mindestverpflichtungszeit von vier Jahren besteht ein Anspruch auf Förderung. Vom BFD können Ausbildungskosten übernommen werden zu denen u.a. Lehrgangs- und Studiengebühren, Kosten für Ausbildungsmittel sowie Beiträge zur Krankenversicherung zählen.
 

        Förderungsansprüche nach der Dienstzeit


Förderung bei Wiedereingliederung in das zivile Berufsleben (§§ 7 ff. SVG)
Zusammen mit den zuständigen Arbeitsagenturen unterstützt der BFD ehemalige SaZ bei der Eingliederung in das zivile Berufsleben. Ziel hierbei ist, dass die ausscheidenden SaZ  rechtzeitig auf die Arbeitsaufnahme bzw. auf die Maßnahmen der beruflichen und/oder schulischen Bildung vorbereitet werden. Die geförderten erhalten beispielsweise Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche, Einarbeitungszuschuss, Zuschüsse zu den Kosten für Vorstellungsreisen, Berufsorientierungspraktika u.v.m.. Weitere Informationen sind auf der Website des BFD zu finden.

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Ansprechpartner

Klaus Riedel

+49 (3841) 7537-736