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Persönlich nachgefragt – Erfahrungsbericht 

Jörg Ihrig, Master Wirtschaftsinformatik WINGS

Jörg Ihrig, Internationaler Vertriebsmanager

1. Warum haben Sie sich für Ihr Fernstudium bei WINGS entschieden?
In meiner damaligen Firma wurde intern eine Entwicklergruppe für ein neues Konfigurationstool zusammengestellt. Als Projektleiter Vertrieb war ich für die Koordination und die Umsetzung von Vertriebsbelangen verantwortlich. Ein Ergebnis der Softwarearchitektur war, dass Daten und Informationen in SQL Datenbanken zur Verfügung gestellt werden sollten. Diese Art der Programmierung bzw. der Datenbereitstellung war mir unbekannt. Um die Grundlagen von Datenbankprogrammierung zu verstehen suchte ich im Rahmen einer Weiterbildung nach geeigneten Kursen im Internet. Diese fand ich bei der WINGS. Meine Firma finanzierte mir zwei Semester als Gasthörer im Fach Wirtschaftsinformatik und ich konnte in dieser Zeit vier Module erfolgreich abschließen. Dabei hat mir die hohe Qualität der besuchten Kurse in Verbindung mit der Studiengangsverwaltung sehr gut gefallen. Nachdem ich einen Einblick in das Studium bekommen hatte, entschloss ich mich den Studiengang insgesamt zu belegen. Dabei war auch entscheidend, dass mir neben den Kursen als Gasthörer auch einige betriebswirtschaftliche Kurse aus meinen vorhergehenden Studien angerechnet wurden.

 2. Was hat Ihnen besonders gut gefallen?
Die Auswahl und Zusammenstellung der unterschiedlichen Module die den Studiengang Wirtschaftsinformatik sehr gut abgebildet haben. Darüber hinaus hat mich die Administration und die technische Ausstattung sehr beeindruckt. Die zur Verfügung gestellten Terminal Server enthielten für verschiedene Module alle wesentlichen Programme und Tools. Die digitalen Medien waren sehr detailliert und gaben mir einen guten Einblick in das jeweilige Modul. Besonders gut gefallen hat mir auch die Zusammenarbeit und Koordination mit meinen Kommilitonen. Für die einzelnen Module haben wir uns in Teams zusammengefunden. Darüber hinaus hatten wir eine sehr gute WhatsApp Gruppe in der wir uns austauschen konnten.

3. Was konnten Sie aus dem Fernstudium für die Praxis/ den Job mitnehmen? Ich konnte sehr viel aus dem Fernstudium direkt in meine tägliche Arbeit übernehmen. So haben wir innerhalb unseres Entwicklungsteams Prozesse und Strukturen bei der Entwicklung des neuen Konfigurationstools aus den einzelnen Modulen abgeleitet und umgesetzt. Hervorheben möchte ich, dass wir alle Informationen in einer SQL Datenbank zusammengetragen haben. Diese Datenbank ist jetzt die Grundlage für den Prozessablauf zum Beispiel in der Arbeitsvorbereitung wie auch in der Produktion.

 4. Wie hat sich Ihr Leben durch das Fernstudium verändert? Ich hatte schon während meiner Traineeausbildung Weiterbildungsprogramme bei externen Anbietern besucht. Zu dieser Zeit war die digitale Vernetzung zwischen den Studenten wie auch mit dem Institut bei weitem nicht so entwickelt. Man hat größtenteils für sich selbst studiert. Bei diesem Studium war der Anteil von Gruppenarbeit sehr hoch. Das führte unter anderem dazu, dass man sich mit seinen Kommilitonen abstimmen und sehr diszipliniert die eigenen Aufgaben rechtzeitig abschließen musste. Als Projektleiter war mir diese Vorgehensweise nicht unbekannt.
Mir persönlich hat der aktuelle Stand der Entwicklung bei der Informatik sowie der Ausblick auf zukünftige Produkte und Prozesse besonders gut gefallen. Neben dem Thema der Datenbank Verwaltung habe ich mich sehr für Clouddienste interessiert. Als Ergebnis habe ich angefangen, privat mir meine eigene Nextcloud Server aufzubauen und zu installieren. Das hat richtig Spaß gemacht!

5. Wie geht’s jetzt beruflich für Sie weiter? Leider wurde durch die Corona Pandemie das Entwicklerteam aufgelöst. Ich habe Anfang dieses Jahres eine neue Position als Vertriebsmanager angetreten. Mit großer Freude habe ich allerdings beim Einstellungsgespräch erfahren, dass meine Firma beabsichtigt ein neues Customer Relationship Management (CRM) Tool einzuführen und ich als verantwortlicher Projektleiter dafür vorgesehen bin. Auch hier kann ich auf meine Erfahrungen und auf das was ich bei der WINGS gelernt habe zurückgreifen.

 6. Ihr Fazit nach dem Studium? Jederzeit wieder! Ich habe als Ingenieur gelernt, dass man niemals aufhört zu lernen. Das Studium als Wirtschaftsinformatiker hat sehr gut zu meiner weiteren beruflichen Entwicklung gepasst. Gerade in unserer Zeit ist das Wissen und die Fähigkeit über Prozesse in der Informationstechnologie elementar. Ich habe mit sehr großer Freude meine persönliche Zeit für dieses Studium investiert und profitiere noch heute von den vielen neuen Sichtweisen die ich dabei gelernt habe.

7. Was würden Sie Studieninteressierten raten? Man studiert nie alleine. Wenn man eine Familie hat, studiert die ganze Familie mit! Damit will ich sagen, dass dieses Studium eines nicht unerheblichen Zeitaufwands bedarf. Neben den Präsenzveranstaltungen am Wochenende sind dies, wie in meinem Fall, mindestens drei Abende in der Woche. Zur Vorbereitung für eine Klausur bzw. Abgabe einer Hausarbeit sind zusätzliche Arbeiten notwendig bzw. müssen mit den Kommilitonen abgestimmt werden. Dies muss für einen Zeitraum von vier Semestern berücksichtigt werden. Aufgrund der Programmieraufgaben sollte man eine gewisse Affinität zur Informatik schon mitbringen. Insbesondere Grundkenntnisse in Java sind vorteilhaft! 

Falls Sie noch etwas sagen möchten, haben Sie jetzt die Gelegenheit dazu: Ich war unglaublich beeindruckt von meinen Kommilitonen. Wir kamen aus ganz verschiedenen Berufszweigen zu diesem Studium. Gerade diese Vielfältigkeit hat sich dann später bei den Hausarbeiten und Präsentationen gezeigt. 
Dieses Fernstudium sollte Pflicht sein für alle Trainees aus dem Bereich IT und den Ingenieurswissenschaften. Deshalb geht mein Vorschlag auch in diese Richtung, dass sich die WINGS aktiv mit den entsprechenden Personalabteilungen der Firmen in Verbindung setzen sollte, um hier eine Rahmenvereinbarung zu treffen. Ich denke, dass dieses Studium ganz hervorragend dazu geeignet ist, angehende Fach- und Führungskräfte im Bereich der Informationstechnologie und Betriebswirtschaft weiterzubilden.
Mein Studium fiel insgesamt in die Coronazeit. Ich möchte deshalb an dieser Stelle meinen besonderen Dank aussprechen an die Damen und Herren in der Verwaltung der Hochschule Wismar wie auch allen Professoren und Dozenten für ihre Hilfe und die außerordentliche Arbeit während dieser Zeit. Ich bin persönlich sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte dieses Studium erfolgreich abzuschließen.

 

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