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Absolventen berichten

Rede auf der Absolventenverabschiedung Fernstudium Marketing
 
Liebe Professoren und Mitarbeiter der WINGS, liebe Eltern, Freunde und Familienangehörige, liebe Leidensgenossen, Wegbegleiter und Masteranten

fast drei Jahre ist es bei einigen von uns her, dass sie zum ersten Mal bei einer Informationsveranstaltung der WINGS saßen, sich im Internet über ein Fernstudium informiert haben oder in einem Personalgespräch mit dem Vorgesetzten Weiterbildungsmöglichkeiten diskutiert haben. Seitdem ist viel passiert. Zwei anstrengende, aber auch lehrreiche und mit Spaß verbundene Jahre liegen hinter uns. Nach über zwei Jahren haben wir es endlich geschafft und die heutige Abschlussveranstaltung symbolisiert nun das Ende eines weiteren Lebensabschnittes - ein Tag der für uns vor drei Jahren noch in weiter Ferne lag.

Das Fernstudium „Master in Marketing und Sales“ der WINGS, was auf deutsch auch Flügel heißt, brachte oft viele Hürden mit sich, welche man gut mit dem Vogelzug in der Natur vergleichen kann. Nach der Überwindung mehrerer Gebirgsketten, stärkerer Winde und auch einer langen Flugstrecke kam jeder von uns am Ziel an und auf diesen weiten Weg können wir wirklich stolz sein. Die lange Reise vollbrachte nicht jeder Einzelne für sich, sondern auch wir bildeten - wie Zugvögel auf der Reise - einen Schwarm. Die WINGS legte großen Wert auf Teambuilding und Zusammenarbeit, welches sich von Beginn an in vielen Gruppenarbeiten zeigte. Auch die Auftaktveranstaltung und die offene Fachtagung schweißten zusammen. So entwickelte sich trotz großer Entfernungen ein eigener Schwarm, der die Hürden der Flugreise gemeinsam meisterte. Ein Schwarm, welcher zusammenhielt und in schwierigen Situationen einander unterstützte. Ein Zusammenschluss im Kollektiv brachte dabei Leistungen hervor, zu denen wir einzeln nicht in der Lage gewesen wären. So bietet ein Schwarm Schutz für jedes Mitglied der Gruppe, spart Energie und vollbringt höhere Leistungen. In der Natur bringt das Team mehr Futter, für uns brachte es umfangreichere Arbeitsergebnisse. Im Kollektiv lassen sich Probleme lösen, an denen der einzelne hätte scheitern können. So auch während unseres Studiums.

Die Gruppenarbeiten förderten nicht nur das Team, sondern förderten den gemeinsamen Lernfortschritt und interessante Projekte. Über die Gründung eines eigenen Unternehmens und Durchführung einer selbsterstellten Marktforschungsstudie bis hin zur Analyse neuartiger Marketingformen gestalteten sich eine Vielzahl interessanter Themengebiete. Durch die räumliche Entfernung wurden Skype und die Dropbox unser bester Freund, sodass elektronische Kenntnisse und genaue Absprachen eine große Bedeutung bekamen. Ein weiterer wichtiger Faktor war das Zeitmanagement. Durch die hohen Anforderungen eines Fernstudiums wurden Eigenschaften wie Selbstständigkeit und Organisation zum Wegweiser des Erfolgs. Bei besonders gut organisierten Schwärmen spricht man im Fachjargon deshalb auch von der Kollektiven Intelligenz oder auch Schwarmintelligenz. Diese haben wir während der zwei Jahre definitiv erreicht und wir können stolz auf das Ergebnis sein.

Unsere Neugier und unser Wissensdurst haben uns über zwei Jahre geleitet - ebenso wie uns das Adrenalin ab und an geholfen hat Hausarbeiten und Präsentationen noch termingerecht um 23:59Uhr abzugeben. Vor allem die praxisnahe Ausrichtung des Studiums stellte für uns einen Pluspunkt dar. Nur selten ging es um „Auswendig lernen“ oder „Theorie wiedergeben“. Schwerpunkt bildeten eher spannende Themen der Praxis, die unseren Studienalltag bereicherten. Natürlich gab es auch schwierige Hürden, wie die verwirrenden Paragraphen des Urhebergesetzes oder aber die Prüfung auf Validität, Objektivität und Reliabilität. Doch wenn ein Flügelschlag mal stärker sein musste oder mehr Kraft raubte, so gab es schlussendlich mehr Auftrieb und eine höhere Leistung. Es stärkte unsere Flügel und kräftigte uns für zukünftige Reisen.

Doch wir stehen heute nicht nur hier oben, um das zurückliegende Studium zu reflektieren, sondern wir wollen auch in die Zukunft blicken.

Wo wird die Reise für uns hin gehen? Jeden von uns wird der Wind nun in eine andere Richtung tragen. Die Frage ist: Hat uns dieses Studium befähigt eine nächste, vielleicht noch größere Reise anzutreten? Können wir das Gelernte und unsere Erfahrungen der letzten zwei Jahre nutzen, um auch den nächsten Lebensabschnitt zu bewältigen? Einigen von uns steht nun ein beruflicher Perspektivwechsel bevor - vielleicht war genau dieses Studium das Sprungbrett, um den nächsten Karriereschritt zu vollziehen - als Führungskraft in einer Firma oder als Chef im eigenen Unternehmen. Andere wissen noch nicht, welchem Wind sie folgen sollen.

Doch noch viel wichtiger erscheint die Frage: Sind wir befähigt auch außerhalb unseres Vertriebs- und Marketingkosmos’ Chancen zu erkennen und Herausforderungen zu meistern? Ein Studium soll einen schließlich nicht zum „Fachidioten“ machen, sondern die Möglichkeit bieten über den Tellerrand hinaus zu schauen, sich Methoden anzueignen und lösungsorientiert zu arbeiten. Es soll zudem dazu beitragen, dass wir kritisch hinterfragen; das wir offen an Neues herangehen, aber auch aus der Vergangenheit lernen. Doch bedarf es dafür eines Master-Studiums? Die Geschichte hat unzählige Persönlichkeiten hervorgebracht, die ihr Studium nie beendet und dennoch Großartiges geschafft haben. Denken wir an Steve Jobs, Mark Zuckerberg oder Bill Gates - die Gründer von Apple, Facebook und Microsoft. Alle drei haben es ohne Studienabschluss geschafft Milliardenkonzerne zu gründen. Doch die drei verbindet nicht nur der fehlende Abschluss, sondern vor allem eins: Man mag es Passion, Traum oder Vision nennen, doch es hat sie angetrieben. Angetrieben stets weiter zu machen. Sich weder durch kritische Stimmen noch Rückschläge aufhalten zu lassen. Es hat sie angetrieben an etwas zu glauben, was andere sich nicht einmal vorstellen konnten.

Doch wie kann ein Studium nun dabei helfen? Ein Studium kann dies nicht alleine schaffen. Ein Studium alleine setzt keinen Traum in Realität um oder gründet Milliardenkonzerne. Doch es trägt dazu bei, unsere Persönlichkeit zu stärken - sei es durch unzählige Gruppenarbeiten, durch herausfordernde Aufgaben oder durch zu erlernendes Selbstmanagement. Und genau diese gestärkten Persönlichkeiten sind wir nun. Das Zertifikat dafür bilden unsere Abschlusszeugnisse. Sie sind der Beweis, dass wir in der Lage sind, uns in neue Situationen herein zu finden, uns Wissen anzueignen und dieses kritisch zu hinterfragen.

Wir sind gespannt, wo uns und euch diese nächste Reise hinführt. In jedem Fall wünschen wir jedem Einzelnen dabei Erfolg und einen Antrieb, der ihn veranlasst nicht aufzugeben. Für die meisten von uns liegt noch ein weiter Weg vor uns und die einzige Möglichkeit diesen für uns zufriedenstellend zu absolvieren, ist daran zu glauben, dass wir Großartiges schaffen können. Und die einzige Möglichkeit etwas Großartiges zu schaffen, ist zu lieben was man tut. Allen die diese Passion bereits gefunden haben, wünschen wir weiterhin viel Flügelkraft und den nötigen Antrieb.

An dieser Stelle möchten wir uns nun noch bei denen bedanken, die uns in den vergangenen zwei Jahren unterstützt und motiviert haben. Unser Dank gilt zunächst unseren Familien, Freunden, Lebens- und Ehepartnern, die sich mit uns -wenn auch nur in Gedanken - ebenso durch schlaflose Nächte gekämpft, sowie über gute Noten gefreut haben. Vielen Dank!

Vielen Dank auch an die Professoren der WINGS, sowie die Fachkräfte aus der Praxis, die mit uns ihr umfangreiches Wissen geteilt und unserem Schwarm zur nötigen Intelligenz verholfen haben.

Weiterhin möchten wir uns insbesondere bei Frau Hoppe und Frau Brechlin bedanken, welche als Koordinatorinnen immer mit Rat und Tat zu Seite standen. Vielen Dank!

Und nun breiten wir unsere Flügel aus und gehen neue Abenteuer ein, überwinden neue Hindernisse und entdecken neue Welten!

Aber vorerst machen wir einen Stop an der Bar und stoßen auf unseren Abschluss an!

Studentenvertreterinnen: Breese & Lommatzsch

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