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StartseiteMaster FernstudiumIT-Sicherheit und ForensikAnalysemethoden für forensische Daten

Analysemethoden für forensische Daten

Inhalt:

  • Vorgehensweise bei einer IT-Forensischen Untersuchung
  • Identifizierung und Datensicherung von relevanten Datenquellen
  • Wiederherstellung von gelöschten und geänderten Daten
  • Umgang mit Verschlüsselung
  • Dateianalyse: Allocated, Unallocated, Carving
  • Einsatz der Virtualisierung in der Forensik
  • Parallelen und Gemeinsamkeiten der Forensik zu mobilen Geräten
  • Kennenlernen von IT-Forensik-Werkzeugen auf Linux-Basis
  • Zeitstempel Informationen einbinden (Timelines und Supertimelines)
  • Windows spezifische Artefakte (VSS, Prefetch, Registry)
  • Durchführung von Beispiel-Auswertungen und Verfassen eines IT-Forensischen Berichtes
  • Individuelles IT-Forensik-Projekt mit praktischem, komplexen Beispiel

Qualifikationsziel:

Wissen und Verstehen:
Die Studierenden besitzen nach erfolgreichem Abschluss des Moduls die Fähigkeit, die Möglichkeiten und die Erfolgsaussichten einer IT-forensischen Analyse mittels Linux-basierenden Werkzeugen abzuschätzen. Sie verfügen über ein breites, detailliertes und kritisches Verständnis auf dem neuesten Stand des Wissens über komplexe Anwendungsszenarien, Maßnahmen und Tools. Die Studierenden besitzen Kenntnisse darüber, wie die forensisch erfassten Daten als Beweismittel in Form eines Reports gerichtsverwertbar zu sichern und zu dokumentieren sind.

Einsatz, Anwendung und Erzeugung weiterführenden Wissens:
Die Studierenden sind in der Lage IT-Forensik-Probleme, detailliert auf Basis von frei verfügbaren Linux-Werkzeugen zu analysieren und zu bewerten. Des Weiteren sind sie mit diesem weiter über das Bachelorniveau hinausgehenden Wissen befähigt, mögliche Strategien zu erarbeiten, um die IT-Forensische Fragestellungen wissenschaftlich fundiert kreativ zu bearbeiten und zu lösen. Die Studierenden können die Einsatzmöglichkeiten von Linux-Werkzeugen und kommerziellen Windows-Werkzeugen abwägen. Sie sind in der Lage, Forschungsfragen auf dem Gebiet der IT-Forensik zu entwerfen, wählen konkrete Wege der Operationalisierung einer Forschungsfrage aus, müssen diese verteidigen und auch kritisch diskutieren. Sie sind in der Lage, selbständig einen technischen forensischen Bericht zu verfassen und auch juristische Aspekte einzubringen.

Kommunikation und Kooperation:
Die Studierenden sind befähigt, selbstständig wissenschaftliche Literatur zu recherchieren, sich darüber mit den Kommilitonen auszutauschen und selbständig einen schriftlichen Bericht zu erarbeiten. Sie erkennen sowohl die technischen und juristischen Rahmenbedingungen eines IT-Forensischen Berichtes und können diese anwenden.

Wissenschaftliches Selbstverständnis/ Professionalität:
Die Studierenden haben ihre Fähigkeiten vertieft, sich an Zielen und Standards in Bezug auf die professionelle Aufarbeitung einer IT-Forensischen Problemstellung zu orientieren. Sie sind in der Lage, das eigene berufliche Handeln auf dem Gebiet der IT-Forensik mit theoretischem und methodischem Wissen zu begründen und reflektieren es hinsichtlich alternativer Entwürfe. Sie haben ihr berufliches Selbstverständnis geschärft, in dem sie sich mit dem Einsatz von frei verfügbare Linux-Werkzeugen vs. dem Einsatz von kommerziellen Windows-Werkzeuge vs. dem Einsatz von wissenschaftlichen Methoden beschäftigt haben.

Fachverantwortlicher

Hans-Peter Merkel / Dipl. Ing.
+49 7665 912086

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M.A. Betriebswirtschaft

Judith Schissler

+49 3841 753 - 7928

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