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Erfahrungsberichte

Thomas Gudera
Projektleiter Nord/FM (Berlin)

 
Warum haben Sie sich für den Master Facility Management entschieden?

Irgendwann kam der Punkt, da merkte ich bei jedem Verkaufsgespräch, dass mein Fachwissen begrenzt war. Als Consultant von CAFM-Systemen (Computer-Aided Facility Management), einer computergestützten Informationstechnik für Gebäudeverwaltung, wusste ich zwar genau, was mein Produkt kann, aber ich wollte verstehen, wozu diese Technik angewandt wird, warum der Kunde sie nutzt und wie die ganzen Prozesse zusammenhängen. Mit der Unterstützung meines damaligen Chefs entschied ich mich dann für den Master Facility Management bei WINGS. Bei der Wahl der passenden Hochschule war mir wichtig, dass es sich um einen staatlichen Hochschulabschluss handelt, der national wie auch international anerkannt ist. Außerdem ist der Master GEFMA-zertifiziert und hat den Vorteil, dass die Präsenztage am Campus immer nur Sonnabend und Sonntag stattfinden. So musste ich mir nicht extra freinehmen.

Welche Erfahrungen haben Sie während Ihres Studiums gemacht?
Die Umstellung aufs Studentenleben war für mich nicht einfach. Unter der Woche hatte ich kaum Zeit etwas fürs Studium zu machen. Deswegen blieben nur die Wochenenden zum Lernen und Ausarbeiten des Unterrichtsstoffs. Zum Glück habe ich eine sehr verständnisvolle Frau, die mir in den zwei Jahren den Rücken komplett freigehalten hat. Das Umfeld muss stimmen, ansonsten hat man neben dem inneren Schweinehund noch weitere Steine im Weg liegen. Die gut organisierten Präsenztage waren eine willkommene Abwechslung. Besonders der Wechsel zwischen Professoren und  Fachleuten aus der Praxis war für mich sehr bereichernd. So viele Erfahrungsberichte aus der Wirklichkeit kannte ich aus dem normalen Unialltag nicht. Man bekommt einen viel besseren Ausblick auf das, was einen später erwartet. Auch die Pausen waren eine gute Gelegenheit, um sich mit Dozenten und Kommilitonen auszutauschen und zu vernetzen. Mithilfe der gewonnenen Kontakte, bekam ich dann auch im letzten Jahr die Möglichkeit, mich beruflich verändern, wofür ich sehr dankbar bin. Bedanken möchte ich mich auch bei unserer Studiengangskoordinatorin Frau Schmidt, die durch die persönliche Betreuung einen großen Anteil daran hat, dass wir das Studium neben dem Beruf erfolgreich abschließen können.

Welche Inhalte fanden Sie besonders spannend?
Eigentlich fand ich alle Inhalte für mich sehr interessant, da in meinem ersten Studium (Diplom-Geograph) kaum technische Inhalte vermittelt wurden. Zudem hatte ich keine intensiven Vorkenntnisse vom Facility Management. Dennoch fand ich das Projekt im Modul  Gebäudegestaltung für Facility Manager sehr interessant. Auch das CREM-Modul hat den Blick auf die Dinge stark erweitert. Zudem haben mir die Vertiefungsmodule Gebäudeautomation und Energiemanagement der technischen Spezialisierung im 3. Semester sehr viel Informationen und Erkenntnisgewinn geliefert.

Ihr Fazit nach dem Studium?
Auch wenn die Doppelbelastung neben der Arbeit zuweilen sehr hart war, würde ich mich wieder für ein Fernstudium entscheiden. Mit dem Master Facility Management habe ich alle wichtigen kaufmännischen, technischen und infrastrukturellen Grundlagen für meinen neuen Arbeitsalltag gewonnen. Ich hätte nie zu träumen gewagt, dass die Nachfrage nach meinen Kenntnissen und die dafür gezahlten Gehälter so groß sind. Binnen kurzer Zeit konnte ich meine Semestergebühren wieder reinholen.

Was würden Sie Studieninteressierten raten?
Ich hatte keine Vorbildung im Bauwesen und musste mir alle Module intensiv erarbeiten. Da ich in meinem alten Job sehr viel unterwegs war, konnte ich den Stoff nur am Wochenende durchgehen. Ich habe mir für jedes Fach einen detaillierten Zeitplan erstellt und mich so gut wie möglich daran gehalten. Die Telefonkonferenzen vor den Prüfungen waren in meinen Augen sehr hilfreich, da die Dozenten dort auf alle Fragen eingegangen sind und man eine grobe Idee von den Klausurinhalten bekam. Alle Studenten kann ich nur dringend raten, an allen Präsenzveranstaltungen teilzunehmen. Das Aufschieben von Präsenzterminen und Prüfungen führte bei einigen Kommilitonen dazu, dass sie ihr Studium z. T. erst später abschließen konnten. Ich kann auch jedem nur empfehlen, sich frühzeitig Gedanken über das Thema seiner Masterarbeit zu machen. Ich habe zwar ein eigenes Thema gefunden, wenn einem aber keines einfällt, geben die Dozenten auch Hinweise oder schlagen ganze Themen vor. Je früher klar ist, über welches Thema man schreiben möchte, umso leichter fällt dann das Verfassen der Master-Thesis.

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Dipl.-Ing.

Gesine Schmidt

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