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Julius Bugai Bachelor Projekt- und Prozessmanagement WINGS

Julius Bugai, Dachau
Produktionstechniker bei GKN Aerospace Deutschland

1. Warum haben Sie sich für Ihr Fernstudium bei WINGS entschieden?
Eigentlich wollte ich gar nicht mehr Studieren. Doch dann kam die Corona-Pandemie, das war ein großer Einbruch in der Luftfahrtbranche und ich musste in Kurzarbeit gehen. Diese Zeit habe ich genutzt, um in mich zu gehen und zu schauen, wohin ich noch kommen möchte. Daraufhin habe ich bei verschiedenen Fernhochschulen recherchiert und mich bei der WINGS für das Bachelorstudium Projekt- und Prozessmanagement entschieden. Gerade dieser Studiengang hat mich besonders angesprochen, weil ich quasi mit jedem der Module Schnittstellen auf der Arbeit habe. Ich konnte mir unter allem etwas vorstellen. Da hat einfach alles gepasst.

2. Was hat Ihnen bisher besonders gut gefallen?
Total gut finde ich, dass alles so flexibel ist. Wir haben die Aufzeichnungen der Vorlesungen, die man sich anschauen kann, wann es für einen am besten passt. Wie die Lernplattform aufgemacht ist, das motiviert mich, am Ball zu bleiben. Inhaltlich finde ich es vom Umfang her okay, es ist machbar.

3. Was konnten Sie bereits aus dem Fernstudium für die Praxis/ den Job mitnehmen?
Besonders das Modul zu den persönlichen Projektmanagementkompetenzen fand ich sehr hilfreich. Ich habe durch das Studium nun in einigen Bereichen mehr Background-Informationen und kann große Zusammenhänge besser erkennen. Es ergibt sich für mich einfach ein besserer Blick auf die Gesamtorganisation und das große Ganze. Auch privat habe ich eine andere Wahrnehmung in bestimmten Bereichen, wie etwa Mikroökonomie oder Marketing bekommen.

4. Wie organisieren Sie sich und bekommen das Studium, ihren Job, die Familie und die karitative Arbeit unter einen Hut?
Gute Frage! Ich nutze die Möglichkeiten, die mir die Gleitzeit gibt, fange sehr früh an, um dann zeitig gehen zu können und am Nachmittag Freiraum für das Ehrenamt und die Familie zu haben. Meine Vorlesungen höre ich mir oft während der Fahrt zur Arbeit oder auf dem Heimweg an.

5. Wie sind Sie auf das Deutschlandstipendium aufmerksam geworden?
Ich arbeite als Nachhilfelehrer bei der Diakonie und helfe Jugendlichen in schwierigen Situationen oder mit einem nicht so leichten Background, für ihre Ausbildung zu lernen. Das ist mir wichtig, und das möchte ich trotz meiner neugeborenen Tochter, dem Studium und dem Job weiterhin machen.
Vom Deutschlandstipendium habe ich über jemanden aus meiner Lerngruppe und die WINGS Website erfahren. Ich dachte, ich versuche es mal und bewerbe mich – mehr als schiefgehen kann es ja nicht. Aber es hat geklappt, darüber freue ich mich sehr. Ich wüsste auch nicht, wie wir es ohne das Stipendium hinbekommen könnten: Zumindest wäre das mit einem Haufen Nebengeräuschen verbunden. Meine Freundin macht 2 Jahre Elternzeit, das war uns wichtig, ich bringe dann das Geld nach Hause. Das Stipendium unterstützt uns da gut.

6. Was würden Sie Studieninteressierten raten?
Nicht abschrecken lassen! Man sollte sich vom Paradigma lösen, dass Studieren nur etwas für Leute mit Abitur, guten Noten und dem finanziellen Background ist. Das stimmt nicht. Bildung sollte für jeden möglich sein, unabhängig von Einkommen und Herkunft. Es ist machbar. Ein Versuch lohnt sich. Und wenn es nicht klappt, dann hat man es zumindest probiert. Auch Geld kommt und geht. Wenn man es nicht für Bildung ausgibt – dann für etwas anderes. Also kann man es auch in ein Studium investieren. Das finde zumindest ich.

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